Kunst ist unser Ausweg, habe ich heute beim Laufen durch die Straßen so gedacht. Abseits des Effizienzgedanken und der zwanghaften Ergebnisorientierung müssen neue Formen der Arbeit, der Produktion und des Miteinanders ausprobiert werden.
Wieso jetzt.? Weil die Zeit genauso reif ist wie immer.
Denn es gibt solche Videos über die Veränderungen der Welt.
Und weil es solche Artikel zu lesen gibt: Die Angst vor dem Absturz. Leistung lohnt sich nicht mehr, Bildung lohnt sich nicht mehr. Die besserverdienende Mittelschicht schottet sich ab. Die Bildungsarmen sind Bildungsmüde.
Und weil laut darüber nachgedacht wird, die Sozialhilfe auf 5 Jahre zu begrenzen. Was ist mit den Familien, den alleinziehenden, den älteren, den Kranken die darauf angewiesen sind. Sollen die dann nach 5 Jahren auf der Straße leben. Denn woher sollen den Jobs kommen, wenn nach wie vor Vollbeschäftigung mit 40 h die Woche angestrebt werden. Und wie sollen die sich denn ernähren? Können die einfach, das was sie zum Leben brauchen anbauen oder selber herstellen? Können sie sich Ihr Wasser aus dem nächsten Fluss oder See holen? Verschwinden die dann einfach im nirgendwo? Kann es sein das es in diesem System immer mehr Verlierer gibt?
Und weil die Rüstungsausgaben 2007 um 6% weltweit gestiegen sind.
Und weil es solche Bücher gibt wie “Irgendwann geht es nicht mehr“.
Und weil ich in diesem Gedöns von Effizienz und Out-Put-Orientierung nicht klar denken kann.
Ich spüre es ganz deutlich: Kunst ist unser Ausweg!
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